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Praxis Tipp: So klappt 4K Streaming

17. März 2017

Praxis-Tipp: So klappt es mit dem Video-Streamen

Video-Streaming verlangt schnelles WLAN oder Netzwerkkabel zum Router. Wo beides nicht geht, bieten sich Powerline-Adapter als Alternative an. Sie nutzen das heimische Stromnetz für die Datenübertragung und überbrücken damit auch größere Distanzen.

Damit es mit dem Streaming zu Hause klappt, sollte ein möglichst aktueller Router den Verkehr im Netzwerk regeln. Er räumt den Mediensignalen Vorrang gegenüber anderen Daten ein, was Bildruckler und Tonaussetzer vermeidet.

Außerdem unterstützt er schnelle WLAN-Standards. 802.11n darf es für die Wiedergabe von HD-Videos schon sein. Die jüngste Version 802.11ac bietet noch mehr Reserven und ist damit für das UHD-Zeitalter gerüstet. Das schnellste WLAN bringt allerdings wenig, wenn der Flaschenhals vor dem Router sitzt.

UHD-Streams von Netflix & Co. kommen mit rund 25Megabit pro Sekunde (Mbps) über das Internet – eine Datenmenge, die der Hausanschluss erst einmal liefern muss.

Für HD-Inhalte reicht ein Zugang mit 6 Megabit oder 6000 Kilobit pro Sekunde. Alles darunter macht wegen mickriger Bildqualität in Standard Definition (SD) und langen Ladezeiten wenig Spaß. Auch HD-Receiver und Festplatten-Recorder mit Streaming-Funktion können ihr Programm über das Heimnetzwerk auf andere Geräte übertragen. So lässt sich die Technik zu Hause gut nachrüsten.

In Gebäuden mit vielen WLAN-Netzen können sich die Funksignale gegenseitig stören. Ein Wechsel des Frequenzbands löst dann Probleme: Statt 2,4 Gigahertz wenn möglich im Router und in den Geräten 5 GHz einstellen.

Der WLAN-Standard 802.11ac macht das automatisch.

 

Foto: Hersteller/Samsung

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