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Technikbegriffe: Smart TV und HDTV bestens bekannt – Noch...

19. Juni 2017

Technikbegriffe: Smart TV und HDTV bestens bekannt – Noch Potenzial für UHD, HDR und OLED

gfu Studie zeigt Bekanntheit der wichtigsten technischen Begriffe der Consumer Electronics

Welche technischen Begriffe aus der Welt der Consumer Electronics sind den Kunden bekannt und wo gibt es noch Erklärungsbedarf? Diese Fragen waren Bestandteil einer repräsentativen Studie mit der Befragung von 2.000 Haushalten in Deutschland, die im Mai dieses Jahres von Value_A Marketing Intelligence im Auftrag der gfu Consumer & Home Electronics GmbH durchgeführt wurde.

 

Bestens bekannt ist in Deutschland Smart TV. Lediglich fünf Prozent der Befragten gaben an, den Begriff nicht zu kennen. Entsprechend hat sich Smart TV am Markt durchgesetzt. 2016 waren bereits 64 Prozent aller verkauften Fernsehgeräte smarte Modelle mit Anschluss ans Internet. Ebenfalls gut bekannt ist eine Anwendung smarter TV-Funktionen: Video on Demand. Filme auf Abruf kennen knapp 82 Prozent, nur 18 Prozent ist dieser Begriff unbekannt.

 

Auf ein fast ebenso gutes Ergebnis wie Smart TV kommt HDTV. Nur 5,5 Prozent kennen den Gattungsbegriff für das hochauflösende Fernsehen nicht.  Bei der nächsten Entwicklungsstufe, Ultra HDTV mit der viermal so hohen Auflösung wie HDTV, ist hingegen noch weitere Information in Richtung der Verbraucher erforderlich: Rund 42 Prozent der in der Studie befragten Bürger kennen diesen Begriff noch nicht. 4k, ein Kürzel, das ebenfalls für Produkte mit der gesteigerten Auflösung verwendet wird, schneidet um gut zehn Prozentpunkte besser ab. Für knapp 32 Prozent der Befragten ist 4k kein bekannter Begriff.

 

Im März 2017 wurde die terrestrische Übertragung von TV-Signalen auf HDTV umgestellt. Aus DVB-T wurde DVB-T2 HD. Nur knapp acht Prozent der TV-Haushalte in Deutschland waren davon betroffen. Eine breit angelegte Informationskampagne war allerdings so erfolgreich, dass rund 80 Prozent die Bezeichnung für die neue Übertragungsart DVB-T2 HD kennen. Im Vergleich zur Anzahl der Haushalte, die über diesen Übertragungsweg versorgt werden, ein erfreulich hoher Bekanntheitsgrad.

 

Technische Begriffe und Gerätegattungen, die noch relativ neu im Markt sind, bedürfen gemäß dem Ergebnis der gfu Studie noch weiterer Information. So kennen 48 Prozent der Befragten den Begriff HDR gar nicht. Das Kürzel steht für High Dynamic Range und damit einen extrem gesteigerten Kontrast. Ein ähnliches Ergebnis hat die gfu Studie für OLED ergeben: Knapp 46 Prozent kennen den Begriff für OLED-Schirme, die jedes einzelne Bildpünktchen mit selbstleuchtenden Halbleiterzellen aus organischem Material erzeugen, nicht.

 

Dazu erklärt Hans-Joachim Kamp, Aufsichtsratsvorsitzender der gfu: „Neue Technologien müssen den Verbrauchern ausführlich, verständlich und schlüssig erklärt werden. Hierzu sind Handel und Industrie gemeinsam gefordert. Dabei kommt der ersten Phase der Markteinführung eine besondere Bedeutung zu. Denn wenn die Kunden den Mehrwert und die Vorteile des technischen Fortschritts nicht verstehen, wird sich der Markterfolg nicht oder nur stark verzögert einstellen. Plattformen wie die IFA, die weltweit bedeutendste Messe für Consumer Electronics und Home Appliances, bieten herausragende Möglichkeiten, die Öffentlichkeit über Technologien und Produkte zu informieren und Marktimpulse zu erzeugen.“

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