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Nachfrageshift im VR-Brillenmarkt

31. Oktober 2018

Nachfrageshift im VR-Brillenmarkt

Obwohl mittlerweile immer mehr Unternehmen VR-Brillen einsetzen und kabellose Headsets boomen, schwächelt der weltweite Absatz der Geräte für Ausflüge in die virtuelle oder erweiterte Realität laut jüngsten Zahlen des amerikanischen Marktforschungsunternehmens IDC deutlich.

Den Analysten zufolge ist der Verkauf von VR-Brillen im zweiten Quartal des Jahres 2018 um mehr als ein Drittel eingebrochen.

Vor allem bei günstigen VR-Brillen, die für die Nutzung ein Smartphone erfordern, sieht es ernüchternd aus: Die Hersteller konnten nur rund 400.000 displaylose VR-Einsteigermodelle absetzen – im zweiten Quartal 2017 war es noch rund eine Million.

Auch Highend-VR-Brillen, die per Kabel an einen Desktop-PC oder eine Gaming-Konsole angeschlossen werden müssen, waren zuletzt weniger gefragt: IDC hat hier einen Rückgang um rund 37 Prozent ermittelt. Kabellose Headsets dagegen, die Nutzer ohne ein weiteres Zusatzgerät in die Virtual Reality bringen, erleben einen Höhenflug.

Der Studie zufolge konnte der Absatz der Stand-alone-Brillen um 400 Prozent zulegen. Langfristig sind die VR-Aussichten IDC zufolge ungetrübt. Vor allem Unternehmen setzen VR-Headsets oder -Brillen zunehmend ein, etwa um ihre Mitarbeiter aus- oder fortzubilden.

Der Anteil beruflich genutzter VR-Geräte erhöhte sich auf 20 Prozent.

Quelle: IDC | Foto: Hersteller

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