Mit dem gfu Glossar für Consumer Electronics erhalten Sie die genau Bedeutung einzelner Fachbegriffe.
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  • Glossar für Consumer Electronics

    Wichtige CE-Fachbegriffe

    Consumer Electronics-Produkte sind innovativ und bieten von Generation zu Generation neue Funktionen und Nutzungsmöglichkeiten. Dies ist in den meisten Fällen auch mit neuen Begriffen, Abkürzungen und Schlagworten verbunden. Unser CE-Glossar erklärt die wichtigsten Begriffe, so behalten Sie den Überblick.

Mbit/s
Definition:

Megabit pro Sekunde, Angabe zur Geschwindigkeit einer digitalen Datenübertragung.

MD
Definition:Mini Disk

Inzwischen aus dem Markt verschwundener (Ton-)Datenträger im Disketten-Format, speichert bis zu 80 Minuten Musik. Der Klang erreicht fast CD-Qualität.

Media-Center
Definition:

Basisstation eines Heimnetzwerks, die alle Inhalte wie beispielsweise Filme, Musik, Fotos und Daten zentral verwaltet und den Komponenten des Heimnetzwerks zur Verfügung stellt.

Mediathek
Definition:

Online-Angebot von TV-Sendern, das programmergänzende Informationen bietet und Sendungen noch nach der Ausstrahlung bereitstellt.

Megapixel
Definition:

Ein Megapixel sind eine Million Bildpunkte

Memory-Effekt
Definition:

Der Memory-Effekt kann bei Nickel-Cadmium- und bei Metall-Hybrid-Akkus auftreten, wenn sie vor einer vollständigen Entladung wieder aufgeladen werden. Der Akku verliert dadurch an Ladekapazität. (Bei Lithium-Ionen-Akkus tritt kein Memory-Effekt auf).

Mikrowellen
Definition:

Frequenzen im Bereich oberhalb von 3 GHz (Gigahertz = Milliarden Hertz). Auch für die Verteilung von digitalen Fernsehdiensten einsetzbar und gelegentlich als "drahtloses Kabel" bezeichnet.

Mobiltelefon-Systeme
Definition:

Bei GSM (Global System for Mobile Communication) werden jeder Übertragung von Gesprächen oder Daten einzelne Zeitschlitze zugeordnet. Die Datenrate beträgt 9,6 kBit/s. Für eine Verbindung kann zu jedem Zeitpunkt immer nur ein Zeitschlitz in Anspruch genommen werden. Dagegen können der Übertragung bei HSCSD (High Speed Circuit Switched Data) nach Bedarf auch mehrere Zeitschlitze zugeordnet werden. Dadurch werden wesentlich höhere Datenraten möglich. Ebenso wie GSM basiert HSCSD auf Leitungsvermittlung. Das bedeutet: Bei der Sprach- oder Datenübertragung wird jedem Teilnehmer eine 'eigene' Leitung zugewiesen, die nur er für die Dauer der Verbindung nutzen kann. Diese Leitung ist selbst dann belegt, wenn der Teilnehmer im Moment eine Denkpause einlegt und dabei weder spricht noch Daten überträgt. So entstehen gewissermaßen "Leerzeiten".

GPRS (General Packet Radio Service) - kann solche "Leerzeiten" nutzen: Anstatt permanent eine Leitung zu belegen, werden die Daten paketweise übertragen. Wenn ein Zeitschlitz gerade nicht genutzt wird, transportiert er ein (Daten-)Paket. Deshalb spricht man anstelle der Leitungs- von einer Paketvermittlung. Sie lässt eine bessere Nutzung der Übertragungsbandbreite zu.  GPRS integriert das Internet Protokoll (IP) in GSM-Netze. Die hauptsächliche Anwendung von GPRS liegt bei der Nutzung von Internet-' speziell auch von WAP-Diensten. Hier werden im Downstream (zum Empfänger hin) größere Datenraten übertragen als im Upstream. Dafür bietet GPRS günstige technische Voraussetzungen.

EDGE (Enhanced Data rates for GSM Evolution) kombiniert ein spezielles Modulationsverfahren und die Bündelung von bis zu acht GSM-Kanälen. Im Ergebnis steht eine Datenrate von 384 kbit/s zur Verfügung.

UMTS (Universal Mobile Telephone System) ist der "gemeinsame Nachfolger" zahlreicher Mobilfunksysteme. Es verfügt über technische Merkmale, die den Begriff 'Universal' rechtfertigen: UMTS kann - für Sprach- und Videodienste - leitungsvermittelt, aber auch - für Datendienste - paketorientiert eingesetzt werden. Da UMTS die Art der Information (Sprache oder Daten) automatisch erkennt, wird die Datenrate ebenso automatisch den momentanen Erfordernissen angepasst. Die bei UMTS zur Verfügung stehende Datenrate wird üblicherweise mit 2Mbit/s angegeben. Vor allem bei höheren Geschwindigkeiten in Fahrzeugen - speziell in städtischen Umgebungen - sieht der Standard eine Datenrate von mindestens 384 kbit/s vor (was immer noch anspruchsvolle e-Commerce- oder Multimedia-Anwendungen ermöglicht und selbst bei professionellen Videokonferenzsystemen einem hohen Qualitätsstandard entspricht).

LTE (Long Term Evolution) ist Mobilfunkstandard der vierten Generation mit Downloadraten bis zu 300 Mbit pro Sekunde. Das Grundschema von UMTS wird auch bei LTE verwendet.

Modem
Definition:

Abgekürzt aus Modulator/Demodulator

MP3
Definition:Moving Picture Experts Group Audio Layer 3

MP3 ist ein unter maßgeblicher Beteiligung des Fraunhofer Instituts IIS entwickeltes Komprimierungsverfahren für Audio-Dateien. Nicht hörbare Anteile im Tonsignal werden nicht berücksichtigt. Mit MP3 lässt sich der Datenumfang von digitaler Musik auf einen Bruchteil reduzieren. Bei zu starker Komprimierung leidet aber die Wiedergabequalität.

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